Männer mit Ständern

Die sexua­li­sier­ten Wit­ze über klas­si­sche Musik sind schon ziem­lich aus­ge­lutscht. Wer lacht schon heu­te noch über die angeb­li­che Zwei­deu­tig­keit von Noten­stän­dern? Mir fällt gar kein guter Witz ein, mit dem man in die­sem Kon­text noch Leu­te über­ra­schen könn­te. Oder ken­nen Sie einen klas­si­schen Sketch, der Sex und Musik kom­bi­niert? Fällt Ihnen gera­de einer ein? Die schei­nen nicht son­der­lich ein­präg­sam gewe­sen zu sein.

Aber man soll­te es natür­lich auch nicht her­aus­for­dern:

Das ist übri­gens kein Witz. Stel­len Sie sich das mal vor!

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Guten Morgen

morgenkaffee

Auch 24 Jah­re nach der Thernobyl-Katastrophe müs­sen die Schä­den noch begli­chen wer­den. So zahlt Deutsch­land 424.650€ im Jahr — für radio­ak­ti­ve Widl­schwei­ne.

Der katho­li­sche Moral­theo­lo­ge Franz-Josef Bor­mann beschäf­tigt sich in der Frank­fur­ter Rund­schau mit der Fra­ge Was ist Wil­lens­frei­heit?, wenn auch nur, um sich selbst auf die Schul­ter zu klop­fen:

Die theo­lo­gi­sche Ethik hat daher stets Ein­spruch gegen die ver­schie­de­nen Ver­drän­gungs­me­cha­nis­men mensch­li­cher Ver­ant­wor­tung erho­ben und sich etwa durch die begriff­li­che Unter­schei­dung von mora­lisch „Bösem“ und außer­mo­ra­li­schem „Übel“ dar­um bemüht, den Raum der Frei­heit und Ver­ant­wor­tung des Men­schen rea­lis­tisch aus­zu­mes­sen. An der Dring­lich­keit die­ser Auf­ga­be dürf­te sich auch durch die Erkennt­nis­fort­schrit­te der moder­nen Hirn­for­schung wenig geän­dert haben.

Hans Ley­en­de­cker nimmt den Fall Kachel­mann zum Anlass, über den eige­nen Berufs­stand zu reflek­tie­ren: Ein öffent­li­ches Geschäft.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Quie­ken radio­ak­ti­ve Wild­schwei­ne anders? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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