Guten Morgen

morgenkaffee

Die FAZ gra­tu­liert Mar­cel Reich-Ranicki schon etwas im vor­aus zum 90. Geburts­tag am kom­men­den Mitt­woch. Na dann wün­sche ich ihm von hier aus mal wenigs­tens schö­nes Wet­ter für Mitt­woch.

Jens-Olaf berich­tet dar­über, dass ein ame­ri­ka­ni­scher Pro­fes­sor über einen getö­te­ten Stu­den­ten in Süd­ko­rea eine Ver­schwö­rungs­theo­rie gegen Süd­ko­rea auf­baut, was sei­ner Erfah­rung nach eine alt­be­kann­te Ten­denz ist.

Die Ruhr­ba­ro­ne erhal­ten von ihren Lesern star­ke Kri­tik für die Ver­ur­tei­lung von Jörg Tauss als Kin­der­por­no­kon­su­ment. Tauss war ver­gan­ge­ne Woche für den Besitz von Kin­der­por­no­gra­phie zu einer Bewäh­rungs­stra­fe ver­ur­teilt wor­den, behaup­te­te aller­dings wei­ter­hin, die­se nur beruf­lich ange­sam­melt zu haben.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Kann man Tauss eigent­lich noch mehr Repu­ta­ti­on neh­men? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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2 Kommentare

  1. Ah, ich habe mei­nen Post über den Pro­fes­sor Myers noch­mal gele­sen. Das liest sich tat­säch­lich so, als ver­tre­te er die Ver­schwö­rungs­theo­rie, die besagt, dass der Süden (Süd­ko­rea) das Schiff selbst ver­senkt hat. Das hät­te ich deut­li­cher for­mu­lie­ren müs­sen, er ist eher irri­tiert von so einer Vor­stel­lung. Er hat übri­gens ein Buch geschrie­ben, über die Pro­pa­gan­da des Nor­dens:
    The Clea­nest Race
    Der Titel sagt schon alles. Tat­säch­lich wirft die nord­ko­rea­ni­sche Pro­pa­gan­da dem Süden Ras­sen­ver­rat vor.
    Und allein des­halb ist der Nor­den für mich ein Staat, der nicht sein darf. Mei­ne Kin­der sind deutsch-koreanisch. Und da hört bei mir der Spaß auf, wenn jemand mit sol­chen Ansich­ten kommt.
    Auf die Schnel­le ein Link als Bei­spiel, wor­um es geht:
    http://populargusts.blogspot.com/2010/03/br-myers-article-about-recent-north.html

  2. Mei­ne Cou­si­ne ist gebür­ti­ge Korea­ne­rin und da wir hier in qua­si der­sel­ben Ecke sind, passt die Lek­tü­re gut ;-). Irri­ta­tio­nen kom­men schon mal vor, so ganz hat­te ich das in der Tat nicht ver­stan­den.

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