Endliberal
am 11. Mai 2010 um 23:12 Uhr von unter Tweet of the week abgelegt.

Als jemand der Twitter eher selten verwendet, wundert es mich schon, dass es diesen Dienst in dieser Form noch gibt. Denn ein Geschäftsmodell fehlt weiterhin, Innovationen für Nutzer bleiben im Gegensatz zu Facebook aus, man lebt vom Vorschuss erwartungsoptimistischer Investoren.

Mich erinnert das an mobilcom, andere sehen das, wenn das System mal stockt, gleich politischer:

followerweg

Das passt auch irgendwie. Die Konzepte funktionieren nicht, die Kunden akzeptieren die Unternehmenspolitik nicht, ein rentables Wirtschaftsmodell bleibt Wunschmodell ohne Wirklichkeitsansatz, die zunächst interessante Ausgangsidee, die Menschen inspiriert hat, sie verkümmert in den Händen von Stehengebliebenen.

Ob die eigene Follower-Blase, die FDP oder ein überschätztes Wirtschaftsmodell – eine weiterentwickelte, anschließende Idee fehlt allen.

1 Kommentar zu „Endliberal“

  • Benno sagt:

    Auch ohne Innovationen kann ich mit Twitter mehr anfangen. FB ist voller Idioten, die ihre Küsse/MafiaWars/Farmvillage – Einladungen loswerden wollen.

    Twitter dagegen ist so vertaut und intim wie E-mail (und von mir häufiger genutzt).

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