Endliberal

Als jemand der Twit­ter eher sel­ten ver­wen­det, wun­dert es mich schon, dass es die­sen Dienst in die­ser Form noch gibt. Denn ein Geschäfts­mo­dell fehlt wei­ter­hin, Inno­va­tio­nen für Nut­zer blei­ben im Gegen­satz zu Face­book aus, man lebt vom Vor­schuss erwar­tungs­op­ti­mis­ti­scher Inves­to­ren.

Mich erin­nert das an mobil­com, ande­re sehen das, wenn das Sys­tem mal stockt, gleich poli­ti­scher:

followerweg

Das passt auch irgend­wie. Die Kon­zep­te funk­tio­nie­ren nicht, die Kun­den akzep­tie­ren die Unter­neh­mens­po­li­tik nicht, ein ren­ta­bles Wirt­schafts­mo­dell bleibt Wunsch­mo­dell ohne Wirk­lich­keits­an­satz, die zunächst inter­es­san­te Aus­gangs­idee, die Men­schen inspi­riert hat, sie ver­küm­mert in den Hän­den von Ste­hen­ge­blie­be­nen.

Ob die eige­ne Follower-Blase, die FDP oder ein über­schätz­tes Wirt­schafts­mo­dell — eine wei­ter­ent­wi­ckel­te, anschlie­ßen­de Idee fehlt allen.

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1 Kommentar

  1. Auch ohne Inno­va­tio­nen kann ich mit Twit­ter mehr anfan­gen. FB ist vol­ler Idio­ten, die ihre Küsse/MafiaWars/Farmvillage — Ein­la­dun­gen los­wer­den wol­len.

    Twit­ter dage­gen ist so ver­taut und intim wie E-mail (und von mir häu­fi­ger genutzt).

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