Was ich noch sagen wollte zum… neuen katholischen Rechtsverständnis
am 21. April 2010 um 0:20 Uhr von unter Aufmacher abgelegt.

Vor kurzem hat man ja bei der Katholischen Kirche rausgegeben, dass bei Missbrauchsfällen sofort die zuständigen staatlichen Stellen zu informieren sind und dass dieses Vorgehen nicht von einer internen Untersuchung verschoben werden darf.

Auch in anderen Dingen steht man nun neuerdings wohl ganz schnell auf der Matte der Gerichte: Offenbar ohne zunächst eine außergerichtliche Einigung mit einem Regensburger Blog zu suchen, ist nun das Regensburger Erzbistum gegen dieses vors Landgericht Hamburg gezogen. Dies bringt die Blogbetreiber gleich in finanzielle Bedrängnis, so dass möglicherweise vor Gericht aus Kostengründen die eigene Position nicht verteidigt werden kann.

Warum Nicht-Hamburger ihre Konflikte mit Nicht-Hamburgern sehr gerne in Hamburg klären lassen, dass erfährt man bei der Wikipedia. Meist wird argumentiert, dass die betroffenen Medien, zu denen eine Klage erhoben wird, eben auch in Hamburg konsumiert werden können. Vielleicht haben Regensburger Hirten tatsächlich Sorge um Hamburger Schafe.

Dennoch denke ich, dass man mit dem Motto des bibelfesten Hennes Rau, Versöhnen statt spalten, eine andere Lösung hätte versuchen sollen. Gerade in Anbetracht der aktuellen Gesamtlage. Was ist da schon ein möglicher juristischer Sieg über einen bislang kaum gelesenen Blogeintrag?

4 Kommentare zu „Was ich noch sagen wollte zum… neuen katholischen Rechtsverständnis“

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  2. Ist die Katholische Kirche gegen Meinungsfreiheit? | Verbraucherinformationen

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