Heute habe ich hier Google Analytics installiert. Das heisst, dass Google Statistiken über diese Seite führt, soweit sie das nicht sowieso schon getan haben. Daneben gibt es auf dieser Seite Werbeanzeigen, die ebenfalls Google generiert.
Nun gibt es bei einigen Benutzern Einwände gegen eine derartige Vereinnahmung von Google. Daher zeige ich einmal kurz auf, wie man dem einigermaßen umgehen kann. Eine Gewährleistung, dass es nirgends im Internet eine Firma gibt, die ein Benutzerprofil der eigenen Person ertellt, an dem der Name noch das uninteressanteste ist, ist dies nicht.
1. Eine Voreinstellung des Firefox-Browsers ist, dass bei einer Suche in der Adressleiste die Google-Suchfunktion “Auf gut Glück” angesteuert wird. Hier ist eine Anleitung, wie sie diese Voreinstellung ausstellen.
2. Eine weitere Voreinstellung beim Firefox-Browser ist, dass Google die voreingestellte Suchmaschine in der Suchmaske ist. Man kann Google aber hieraus löschen und durch eine keine Daten an Google weitersendende Suchmaschine namens Scroogle oder eine alternative Suchmaschine namens ixquick, die auch keine Daten erhebt, ersetzen.
3. Wer weiter Google als Suchmaschine verwenden möchte, kann das Firefox-Add-on Customize Google installieren, dass Ergebnisse anderer Suchmaschinen mit integriert und Werbung reduziert.
4. Um Werbung so gut es geht aus dem Browser zu verbannen, installiert man einen Werbeblocker wie Adblock für Firefox.
5. Wer den Google Reader verwendet, aber nach einer Alternative sucht, bei der man sich nicht immer bei Google anmelden muss, dem empfehle ich für Firefox das Add-on NewsFox, das für das reine Lesen abonnierter Feeds gute Dienste tut.
6. Das E-Mail-Programm Gmail von Google ist sicherlich technisch konkurrenzlos. Aber auch hier gilt: Nicht jederzeit braucht man die tollen Funktionen von Gmail. Man sollte in Gmail nur Informationen aufbewahren und darüber nur Informationen weiterleiten, bei denen man kein Problem damit hat, dass sie ebenso gut für jeden im Internet lesbar auf einer Internetseite ständen. Und es sei nochmal gesagt, dass zur Identifikation einer Person im Internet für Google der richtige Name unnötig ist. Bei Bedenken gegen Google sollte man also auf keinen Fall Gmail (zumindest nicht unverschlüsselt) verwenden, gerade wenn es um berufliche Beziehung in die Vereinigten Staaten geht.
[ Für andere Browser sollte man nach entsprechenden Alternativen suchen. Als Firefox-Verwender bin ich da gerade nicht ganz auf der Höhe. ]
