Archive für Februar 2010

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The man your man could smell like

Wriggling around ‘In Excrement’

[via]

Neuer Skandal um Axolotl Roadkill: Selbst Autorin ist erfunden

Nachdem der Münchner Slampoet, Journalist und Blogger Deef Pirmasens diverse unechte Stellen, die einfach aus anderen Literaturwerken übernommen wurden, aufgedeckt hat, der nächste Skandal:

Nun deckt der Bielefelder Blogger, Autor und Slampoet Sacha Brohm auf:

Selbst die Autorin ist eine Erfindung!

Brohm entlockt dem eigentlichen Autor dessen revolutionäre Schreibwut:

Ich habe einen fantastischen Roman geschrieben. Das macht mich total glücklich. Wissen Sie, ich bin zwar keine 17 mehr aber ich habe noch immer die prallen Eier, diesen faschistischen Literaturbetrieb mal so richtig durchzuficken. Das sollten wir alle viel öfter machen: diesen faschistischen Literaturbetrieb mal so richtig schön durchficken. Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

Also, nein, nein, nein! Der ganze Literaturbetrieb: Ein Tollhaus! Und das an Karneval!

Karen Eliot & The Antifa Swingers – Dresden Neustadt 2010

The Valenine’s celebration

There was Valentine’s Day yesterday – the day of harmony and love for couples and the day of having a pain in the ass for all singles, due to not having anything to celebrate in an equal manner.

If you’re reading carefully on twitter you can see between the lines that this event is especially celebrated…

… and you’re also secretly informed when & how:

Good for you, I guess.

Liberaler Argumentationsunfall

Eine gewisse Konfusion innerhalb der FDP muss man derzeit wohl feststellen in der FDP.  Die Hotellobby-Debatte ist noch nicht verraucht, da erhitzt Guido Westerwelle die Gemüter mit dem Ausspruch, Hartz 4 lade zu “spätrömischer Dekadenz” ein.

Bei den damit zugleich aufkommenden Unklarheiten, was Westerwelle eigentlich sagen will, ist schon fraglich, inwieweit er der FDP auf diese Weise hilft. Politiker, Presse und bei Meinungsforscher können damit jedenfalls nicht viel anfangen. So wird Heiner Geißler wie folgt zitiert:

“Die spätrömische Dekadenz bestand darin, dass die Reichen nach ihren Fressgelagen sich in Eselsmilch gebadet haben und der Kaiser Caligula einen Esel zum Konsul ernannt hat.”
Insofern stimme Westerwelles Vergleich, sagte Geißler weiter: Vor 100 Tagen sei “ein Esel Bundesaußenminister geworden”.

Die Zeit zweifelt die Stichhaltigkeit der Argumente Westerwelles an:

“Wenn das so weitergeht, wird durch diese Umverteilungspolitik der ganz normale Steuerzahler zum Sozialfall”, klagte Guido Westerwelle am Montag in der Bild-Zeitung mit Blick auf den hohen Anteil der Sozialausgaben am Bundeshaushalt. Würde Westerwelles Aussagen stimmen, müsste das bedeuten, dass die Menschen immer mehr Steuern zahlen, um einen ausufernden Sozialstaat zu finanzieren.

Allerdings sind sowohl der Spitzen- als auch der Eingangssteuersatz in den letzten Jahren nicht gestiegen, sondern gesunken. Während die oberen Einkommensklassen 1998, zum Ende der schwarz-gelben Regierung unter Helmut Kohl, noch bis zu 53 Prozent Einkommensteuer bezahlten, sank ihre Belastung bis heute auf 42 Prozent. Der Eingangssteuersatz wurde im gleichen Zeitraum von 25,9 auf 15 Prozent reduziert. Davon profitierten auch die mittleren Einkommen. Ein lediger Arbeitnehmer mit einem durchschnittlichen Arbeitseinkommen zahlte 2008 rund 300 Euro weniger Steuern als 1998.

Friedrich Küppersbusch sieht in Westerwelle gar in einer scheinheiligen Position:

Guido Westerwelle war seit 1983 Juli-Chef, seit 88 im FDP-Bundesvorstand und schloss sein Jurastudium erst 1991 ab: Parteiamtssalär, Diäten, Ministergehalt: Der Mann hat nie ernsthaft von etwas anderem als Staatsknete gelebt. Dass nun ausgerechnet er wirklich Bedürftige als überfressene Orgiasten schmäht – im vorrevolutionären Frankreich wäre das als der mannhafte Wunsch verstanden worden, sich immerhin die eigene Laterne auszusuchen.

The Fresh Prince of the Dark Side

Americans still have fun in pranking those religious tv shows:

The whole text:

I was born in West Philadelphia and also raised there. I spent most of my days playing basketball on a playground – but also chilling out and relaxing. But then one day a couple of guys who were up to no good starting making trouble in my living area. I ended up getting into a fight, which terrified my mother. As a result she sent me away from West Philadelphia to the most peaceful area of Bel Air to live with my Auntie. On my journey to Bel Air, I whistled for a cab but it was noticable that the cab driver was not licensed. I ignored my concerns and told him to make haste to Bel Air. We arrived at the house some time between seven and eight pm and I was glad to see the back of the cab driver. I looked at the house and I was very impressed with the quality of living that my auntie possessed. I realised that I could get used to this lifestyle.

However, whatever was missing in my life when I lived in West Philadelphia was still there. I felt no happier, although everything was indicating that I should. My auntie took me to church that sunday. I hadn’t been for several years. And I had a wonderful chat with so many beautfiul people. For the first time in my life I felt complete. I was finally there. To sit next to Jesus on his throne as the prince of heaven.

God Bless,
Keira

Spiegel & Süddeutsche Zeitung über den Fall Dieter Jasper

Heute beschäftigen sich der SPIEGEL und die Süddeutsche Zeitung mit dem falschen Doktorgrad von Dieter Jasper. Die Süddeutsche liest dabei die bisherigen Berichte so, dass die Zeitungen sich von Jasper gefoppt fühlen. In den Kommentaren wird Jasper besonders fehlendes Unrechtsbewußtsein nachgesagt:

Falls Sie fragen, “wo der Aufschrei aus der Wissenschaft bleibt, wo doch diese Schmarotzer die aufwendige Arbeit durch den Dreck ziehen”:

Die Doktoranden, die den Dr. tatsächlich mit vollem Recht verdienen, diejenigen haben gar keine Zeit und Energie groß aufzuschreien. Denn die, die nach einem echten Doktor (mit echter wissenschaftlicher Arbeit) streben, die müssen in 60+ -Stunden Wochen völlig unterbezahlt im Labor knechten. Die Forschungsetats werden immer weiter zusammengestrichen, egal ob noch soviele Sonntagsreden gehalten werden.

Während die, die den Doktor als Pseudoadelstitel für den gesellschaftlichen Aufstieg wollen, aufgrund ihres Geldes und ihrer Beziehungen den Dr. ohne große Probleme hinterhergeworfen bekommen. Die Süddeutsche hat im Fall unserer Familienministerin bereits sehr treffend von “Typ 1″ und “Typ 2″-Doktoren gesprochen.

Das ist der Riesenskandal hier.

Ein anderer Leser empfiehlt eine andere Sichtweise des Begriffs “Doktor”:

Auch wenn es viele Leute nicht gerne hören: Ein Doktor ist kein Titel. Punkt. Egal, ob er noch so häufig fälschlicherweise als “Doktortitel” bezeichnet wird. Ein Doktor ist ein “akademischer Grad”, nicht mehr und nicht weniger. Ein Doktor*grad* wird nach einer akademischen Prüfung verliehen, die “die Befähigung zu eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit” nachweisen soll. Mit “Titeln” hat das überhaupt nichts zu tun. Es hat auch niemand einen Rechtsanspruch darauf, als Dr. angeredet zu werden.

Damit diese Betrügereien in Zukunft nicht mehr passieren, sollte der Doktor am besten wieder als das angesehen werden, was er wirklich ist: Höchst relevant für eine akademische Karriere, völlig irrelevant für das außerakademische Leben. Leider hat sich nach der Abschaffung des offiziellen Adels die Unsitte eingebürgert, daß der Dr. vor dem Namen irgendwie ‘Elite’ oder ‘Adel’ symbolisieren soll, weshalb gerade solche Alphatiere sich gerne damit schmücken wollen, wofür sie auch gerne das notwendige Kleingeld springen lassen.

Der Name der Kneipe

Eigentlich ist man in meiner Heimat, dem Tecklenburger Land, etwas ab vom Schuss, was die großen Medien angeht. Daher spricht es sich schnell rum, wenn die mal vor Ort rumfilmen. Ich schaue zwar kaum RTL, die Info, dass es einen Film über ein Tecklenburger Liebespärchen gab, drang aber auch zu mir.

Es geht um Sven und Claudia. Er ein ehemaliger Höhlenbewohner aus Mallorca und Sie eine gutbetuchte, feine Dame. So weit so gut. Sich von RTL filmen zu lassen, dass werden die beiden selbst entschieden haben. Dass hemmungslos getratscht wird über das Paar, wie Claudia erzählt – ja, da kommen bei mir Heimatgefühle hoch. Das kennt Claudia sicher auch und wird damit umgehen können. Also alles in Butter, wenn sich beide gut verstehen und vertragen.

Der Sprecher von RTL hebt allerdings den Namen der Kneipe hervor, in der beide sich das erste Mal begegnet sind. Wie treffend sei es doch, dass die Kneipe “Zum Treffpunkt” hieße.

Falls irgendwer unter den Lesern ein RTL-Tourist ist, der auch mal gefilmte Städte besuchen möchte oder so, der sei gewarnt: Wenn man nach Tecklenburg kommt und nach der Kneipe “Zum Treffpunkt” fragt, schaut man wohl eher in ratlose Gesichter.

Dennoch ist der Name der Kneipe, den Eingeborene für sie haben, äußerst treffend: Wesentlich bekannter ist das Etablissement nämlich unter dem Namen “Piss und Friss”. Der Name entstammt dem Umstand, dass es in Tecklenburg die einzige Kneipe ist mit Außentoilette. Also man zählt sie nicht gerade zu den nobelsten Adressen Tecklenburgs, weswegen wohl auch für diesen gestylten Beitrag auf Innenaufnahmen verzichtet wurde.

Are you stupid?

Kann mal jemand in die Schublade mit den Extra-Goldmedallien greifen? Diese Frage sollte man NBC-Reporter öfters stellen ;-) .

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