SKing und Jack One feat. Hygher — Ibbenbüren Gangster Shit

Ich ver­zich­te per­sön­lich eigent­lich ger­ne dar­auf, zu erwäh­nen, wo ich her kom­men, weni­ger weil es mir pein­lich ist, son­dern weil die Erklä­rung so umständ­lich ist und kei­nen vom Hocker haut. Ich kom­me aus Ibben­bü­ren, knapp hin­ter Osna­brück, aber schon wie­der Nordrhein-Westfalen.

Musik­be­geis­ter­ten Men­schen ist der Name noch ansatz­wei­se ein Begriff, weil dort Musik Pro­duk­tiv ist, ande­ren viel­leicht wegen des Koh­le­schachts. Ibben­bü­ren hat 3 Abfahr­ten an der A30, für die Auto­fah­rer unter euch. Tom Gäbel und Klaus J. Beh­rendt sind hier auf­ge­wach­sen. Des Wei­te­ren steht hier eine ziem­lich teue­re Dis­co. Aber ansons­ten ein rela­tiv typi­sches Pro­vinz­nest mit Käse­glo­cke oben drauf, hier denkt man noch, der Nabel der Welt kann gar nicht son­der­lich weit ent­fernt sein.

Das muss auch wohl in die­se Jungs gefah­ren sein. Oder ich täu­sche mich ein­fach fun­da­men­tal und Ibben­bü­ren ist echt übelst viel kras­ser drauf als Ber­lin. Mei­ne Damen und Her­ren, checkt die Kral­len oder wie das die jun­gen Hüp­fer heu­te so sagen, ich prä­sen­tie­re ihnen hier­mit SKing und JackO­ne feat. Hyg­her mit Ibben­bü­ren Gangs­ter Shit:

Also, wenn mich wer sucht, ich bin mal eben aus­rei­sen.

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Die Kerner-Redundanz

In der ZDF-Sendung “Ker­ner” ver­such­te der gleich­na­mi­ge TV-Moderator “Twit­ter” anhand eines soge­nann­ten, inzwi­schen gelösch­ten Fake-Accounts namens “Ker­ner­Jo­han­nes” zu erklä­ren. Das ging dann so:

Und sofort stellt sich die Fra­ge: Kann denn etwas noch red­un­dan­ter sein, als dass Johan­nes B. Ker­ner, der frü­her anspie­lungs­reich als “JBK” ange­führt wur­de, irgend­et­was für red­un­dant erklärt?

Dass Ker­ner die­sen Netz­werk­dienst nicht ver­steht, ver­ste­he ich sofort. Dass er ihn nicht erklä­ren kann, son­dern lai­en­haft durch einen Fake-Account pro­biert als unbrauch­ba­re Zeit­ver­schwen­dung dar zu stel­len — nur jemand, der Ker­ner nicht kennt, hät­te etwas ande­res erwar­tet. Ker­ner behan­delt jedes The­ma mit die­ser eige­nen Art von jour­na­lis­ti­schen Stren­ge — man ist ja im Fern­se­hen, da kann man nur begrenzt inten­siv auf Din­ge ein­ge­hen. Da braucht man dann auch nicht not­wen­di­ger­wei­se Leu­te, die über die­se Begren­zung hin­aus den­ken kön­nen.

Stef­fen Sei­bert erklärt in den Ton Ker­ners ein­fal­lend: “Ich wüss­te nicht, was ich damit soll­te.” Ja, Stef­fen, ICH wüss­te auch nicht, was du damit sollst. Jemand, der immer nur die Nach­rich­ten ande­rer neu auf­ar­bei­tet und im Fern­se­hen vor­liest, der wird mit Twit­ter nichts anfan­gen kön­nen.

Ein­zig heute-journal-Urgestein Wolf von Lojew­ski bewahrt dem The­ma an die­sem Ort die nöti­ge Sach­lich­keit eines guten Jour­na­lis­ten, der eben im Gegen­satz zu Ker­ner und Sei­bert nicht sofort eine Sache ver­ur­teilt, ohne sie ver­stan­den zu haben. Der aber, und das ist das eigent­lich Tol­le die­ses Aus­schnit­tes, sofort erkennt, dass sein Unwis­sen über den Dienst Twit­ter der Sache nach rele­van­ter ist, um über Twit­ter zu urtei­len, als das auf­ge­bläh­te Wich­tig­tu­er­tum von Ker­ner und Sei­bert. Das ZDF wird es schwer haben ohne Leu­te des Kali­bers von von Lojew­ski.

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Werbung mit dämlicher Kindershow

Okay, die­sen Witz hab ich auch nicht ver­stan­den.

Hier wird eine angeb­lich deut­sche Kin­der­sen­dung mit rade­bre­chen­dem Hornauer-Azubi als Mode­ra­tor, sto­cken­den Kin­dern und affi­gen Tän­zern dar­ge­stellt.

Und des­we­gen soll jetzt jemand die­ses Exta­sy durch­tränk­te Zucker­müs­li kau­fen?

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Der braune Erinnerungstweet

Es gibt unter den deut­schen Tweets inzwi­schen eini­ge Klas­si­ker. Die Bun­des­tags­wahl 2009 hat einen die­ser Klas­si­ker her­vor­ge­bracht. Er wur­de zunächst von mehr als 20 Leu­ten als “favo­ri­siert” gekenn­zeich­net und ins­ge­samt mit und ohne Rück­be­zug und manch­mal in etwas abge­wan­del­ter Form mehr als 300 Mal von Twit­te­rern wie­der­holt. Es han­delt sich um den Tweet, mit dem Truck Dri­ver NPD-Wähler an den Wahl­gang erin­nert:

npdbundestagswahl

Nun gibt es für den Witz, der in die­sem Tweet steckt ein gewis­ses Zeit­fens­ter, das heisst: Heu­te ist er gar nicht mehr so wit­zig. Er war es aller­dings in der letz­ten Woche es schon sehr, am Sonn­tag bereits weni­ger. Aber es wird schon mit dem Teu­fel zuge­hen müs­sen, soll­te es kein Revi­val die­ses Spruchs bei den kom­men­den Wah­len geben. Die­ser Tweet bedient näm­lich den Spre­cher ent­we­der in der Hin­sicht, lus­tig zu sein oder in der Hin­sicht, eine poli­ti­sche Hal­tung nett zu ver­pa­cken. Oder bei­des, ganz egal. Die­se Raf­fi­nes­se macht ihn ein­fach zu einem Klas­si­ker.

Es gibt einen gewis­ses Indiz, dass Truck Dri­ver tat­säch­lich der Urhe­ber die­ses Spruchs ist, da er vor ein paar Mona­ten schon ein­mal einen ähn­li­chen Tweet abge­son­dert hat, der aber nicht die­se Schnee­ball­wir­kung erzielt hat:

truckdrivernpd2

Daher gön­nen wir mal Truck Dri­ver die Lor­bee­ren für die­sen Klas­si­ker.

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Das Ende der Großparteien

Mit dem 27. Sep­tem­ber 2009 ende­te in Deutsch­land die Geschich­te der Groß­par­tei­en. Wären die Nicht­wäh­ler eine Par­tei, sie hät­ten 5% mehr als die SPD und läge mit der CDU gleich­auf oder vor ihr.

Die Wahl gewon­nen haben CDU/CSU und FDP, die zusam­men gera­de ein­mal ein Drit­tel der Wahl­be­rech­tig­ten in Deutsch­land für sich gewin­nen konn­ten. Ob selbst die­ses Drit­tel für Inhal­te gewon­nen wur­de, ist höchst frag­lich, schliess­lich will eine Mehr­heit in Deutsch­land den Min­dest­lohn und genau den wol­len CDU/CSU und FDP nicht.

Der SPD ist so deut­lich wie nie zuvor gezeigt wor­den, dass sie auf Bun­des­ebe­ne weder Volks- noch Groß­par­tei ist. Immer wie­der wur­de in den letz­ten Wochen dar­auf ver­wie­sen, dass Deutsch­land eine star­ke Sozi­al­de­mo­kra­tie brau­che. Nur geht das eben auch ohne die SPD, was wider­um ein Gedan­ke ist, den die Genos­sen erst noch ver­in­ner­li­chen müs­sen. Und je län­ger das dau­ert, des­to län­ger die Gene­sung. Son­der­lich hoff­nungs­voll kann man nicht sein, wenn Stein­mei­er gleich am Wahl­abend die alte Lei­er anstimmt, die SPD habe eine his­to­ri­sche Auf­ga­be. Mit Geschichts­fu­se­lei wer­den aktu­el­le Pro­ble­me nicht beho­ben, kom­men­de Wah­len nicht gewon­nen.

Die CSU fällt und fällt und holt in Bay­ern nur noch 41%. Die lan­ge Zeit dritt­stärks­te Par­tei kommt mit 6,5% der­zeit nur noch auf den 6. Rang und darf sich künf­tig nicht wun­dern, wenn sie den Atem der Pira­ten­par­tei (2%) im Nacken spürt. Da erscheint es selt­sam welt­ent­rückt, wenn CSU-Barde Peter Ram­sau­er von Leih­stim­men spricht, die die FDP von CDU/CSU ergat­tert habe. Das ist das Den­ken in alten Struk­tu­ren.

Die FDP, und das muss man ihr zuge­ste­hen, hat es immer­hin ver­stan­den, die aktu­el­len Pro­ble­me in ihre eige­ne Jar­gon ein­zu­bin­den, so dass es einen welt­an­schau­li­chen Stand­punkt ergab, den Wes­ter­wel­le sehr gut aus­fül­len konn­te. Auch wenn der FDP genaue Inhal­te abge­hen wie eh und je. Es ist den Oppor­tu­nis­ten aber nun ein­mal nicht anzu­las­ten, wenn ihre Geg­ner sich nicht auf Wahl­kampf ver­ste­hen.

Die­se Wahl hat dem Hin­ter­bänk­ler­tum den Kampf ange­sagt und das ist gut so. Gewon­nen wer­den Wah­len künf­tig mit Inhal­ten, deren Dar­stel­lung man mäch­tig ist. Das ist auch gut. Die CDU hat vor weni­gen Mona­ten den größ­ten Online-Widerstand der Bun­des­re­pu­blik her­auf­be­schwo­ren und ich wäh­ne, dass Ähn­li­ches sich wie­der­ho­len könn­te. Das bedeu­tet aber nur, dass jün­ge­re Men­schen für poli­ti­sche Zwe­cke kämp­fen. Und auch das ist gut so.

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Wrong hole

[via]

I took her on a date, things see­med so bright
I knew i would not need my you­porn ton­ight
We go to her place and we fool around
We throw all our clothes…to the ground

We begin as she turns out the lights
I start but feel some­thing so very extra tight
I hear your cry and i see her frown
I look at the con­dom, it is all brown

Last Night. oooo
I stuck it in the wrong hole
I’m so sor­ry, oooo
from the bot­tom of my soul
….cau­se i stuck it in the wrong hole

Try some pre­pa­ra­ti­on
it’ll make you feel bet­ter
In my defen­se
tho­se holes are so clo­se toge­ther

Oh baby baby
don’t feel defi­led
it’s a com­mon acci­dent
during dog­gy style

It was so dark
I couldn’t see so good
I had no idea
whe­re i put my wood

I want to make things bet­ter
want to make things alright
If you want you can put on a strap on
and give it back to me all night ( I’d rather if she didn’t)

Last Night. oooo
I stuck it in the wrong hole
I’m so sor­ry, oooo
from the bot­tom of my soul

I never ever want
to make you feel hur­ting
I guess thats why God made
that hole not for inser­ting

Tell me how you feel,
baby plea­se don’t pau­se
Now I know how they feel
in that HBO show OZ

May­be take some advit,
your pain it will fix
From the way you are wal­king,
you can com­pe­te in the spe­cial olym­pics

If this was Ala­ba­ma
we would be on tri­al,
That’s how my mom
took my tem­pe­ra­tu­re as a child (with a ther­mo­me­ter)

I’ve got a con­fes­si­on,
and I think you will mind
I kin­da lik­ed
when you put it in my behind

I don’t know baby,
I’m no Sodo­mi­te
Can’t we just try it again
ton­ight….? Alright!

Every night oooo
I stick it in the wrong hole
It’s so much fun,oooo
and we don’t need no birth con­trol
When we stick it in the wrong hole.
I stuck in your ass

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