As far as we know this is the second twitter song after You’re no one if you’re not on twitter. Ladies and Gentleman: DJ Roddi – Janine the twitter queen.
When I watched a James Bond movie from the 70s lately I was very surprised how often women were punched by James. After that they showed a Bond documentation where a former Bond girl was as surprised as me seeing that punches.
To me that change in male behaviour towards women in the last 30 years has been going on quite silently. So that nowadays it’s cristal clear you’re not having a chance with a woman with class in showing any kind of agression towards her.
Still it seems to be a mal fantasy to be that animal like when it comes to their needs. Levendis tells us:

What a sound bite for a James Bond movie. After having punching, joking, depressed and overstyled James Bonds, how about James Bond standing for true male fantasies?
Just imagine: 25 minutes after this film has started, after the evil guy and his plans are introduced, after Bond smashes his first vehicle, when he meets his first cautious, half-evil Bond girl, let him say: “How about a warm hand for my penis?”
The girl would look spacy as always with that playful smile on her face, wouldn’t she?
P.S.:
I just saw a video with Sean Connery telling you when slapping a woman is okay:
Zwischen penetrant gutgelaunten Holländern, den charmezerfließenden Franzosen, den rassigen Italienern, den nordisch coolen Schweden und den braungebrannten Spaniern machen wir männlichen Deutsche keine allzu gute Figur in Europa.
Wir sind die Pünktlichen. Die Genauen. Die Adretten. Na, super. Da sehe ich schon, wie die für Europa zuständige Männerbegutachtungsbeamtin den Deutschen mitleidig ansieht und fragt: “Haben sie denn nicht noch irgendetwas, das man interessant ausdrücken könnte?” Das wird schwierig, nachdem man der Klatt(sch)-Presse in den letzten Wochen entnehmen durfte: Selbst die Schweizer sind geiler als wir.
Vielleicht sollten sich die deutschen Männer in diese Rolle fügen. Alle? Nein, nicht alle. Manche Männer entfliehen spontan dem Alltagsallerlei, brechen aus, lassen es zu, den Erst des Lebens Ernst sein zu lassen und twittern:
Bei Ereignissen wie der Sonnenfinsternis oder vorbeifliegenden Kometen trifft man manchmal auf das Vergnügen einer natürlichen Volksbelustigung. Man weiß, es schauen noch dutzende andere Menschen gerade nach draußen. Dutzend andere, die – ihrer Mickrigkeit bewußt – staunend den Blick an den Nachthimmel richten.
PatPossible erinnert an dieses wundersame Beisammensein. Und das Schöne dabei ist, seine Ankündigung könnte durchaus wahr sein.
Denn weil wir alle wissen, dass Werkzeugkästen nicht selbstleuchtend sind und auch immer so niedrig fliegen, dass sie durch keinen anderen Stern oder die Sonne angestrahlt werden, ist es sowieso schwer, sie zu sehen, wenn sie da draußen fliegen. PatPossible weiß ja auch nur, dass das Schauspiel 4 Minuten dauert, irgendwann zwischen 18 und 20 Uhr.
Ja, das klingt abgefahren, aber wenn es in ein paar Jahren nach Helloween und Martinsumzug einen neuen Feiertag gibt, an dem begeisterte Kinder bunte, kleine Werkzeugkisten durch die Luft werfen, um an jenen Abend zu erinnern, dann wundert sich keiner mehr.
Ich jedenfalls habe rausgeschaut an diesem Abend. Man weiß ja nie.
Most of spam mails seem to deal with the enlargement of the sexual organ of men. No matter how large it is, if you’ve got the money you should buy substances that make it larger. Or make him stand longer. But as far as I know that’s it. There’s not much more to do with it.
What a difference to female sexual organs. There ist hardly ever spam dealing with how to fix it in any kind of way. Although there’s so much you can do with it compared to the male organ:
What a fool I am. How long was I really thinking women turn into vegetarians to safe those cuddly animals.
What a giant hoax.
We should make the same enlargement story up with the tightness and taste of female organs. And that they should appear in a way that only special vegetarian food can deliver. Or is that whole vegetarian thing strictly speaking already that kind of story?

Jetzt ist also mit Thorsten Schäfter-Gümbel schon der nächste SPD-Politiker da, der über Twitter irgendwie versucht, Publizität zu bekommen. Und nach Hubertus Heil will erneut Sascha Lobo, eifrig Parteisoldat, dieses beflügeln. Letzterer hatte schon im Dezember über den Twitter-Auftritt von Heil in der Süddeutschen behauptet, es sei ein großer Erfolg gewesen. Im Gegenzug wurde Lobo von der Süddeutschen ein Vorreiter in Sachen Twitter genannt. Schön zu lesen, mit welcher Leichtigkeit hier irgendwelche Begriffe in Texte geschmissen werden, deren Aussagekraft an nichts verständlich gemacht wird. Um einen Vorreiter im Sine von “Pionier” wird es sich wohl kaum handeln. Vielleicht um einen Vorreiter der Apokalypse, wenn man sich die Apokalypse etwas wegdenkt.
Wie auch immer. Dieses Vorgehen scheint sowieso ein Trend bei SPD und anderen zu sein. In keiner anderen Partei werden ja gerade soviele Leute verheizt. Ypsilanti, Heil, Schäfer-Gümbel. Alles Personen, die irgendwann irgendwie ohne auf ihrer Persönlichkeit gegründetes Interesse im Scheinwerferlicht stehen und die Zeit der Anleuchtung nicht zu nutzen wissen, um Inhalte rüber zu bringen. Und wenn das Licht dann wieder gedimmt wird, sitzen sie wieder im Dunkeln. Da kann man noch so lange versuchen, irgendwelche Trends aufzuspüren und zu denken, man müsse doch nur Teil einer Trendbewegung sein, um Erfolg zu haben, genau dieser wird sich nicht einstellen. Es erinnert mich fast an die 80er, in denen schamlos irgendwelche Popsongs aus dem Englischen hahnebüchend ins Deutsche übersetzt wurden (“Moonlight Shadow”). Das funktionierte so lange einigermaßen gut, bis die Angesprochenen das Prinzip verstanden hatten, bis sie ebenso auf die Originale zugreifen konnten und auf die Raubkopie verzichteten.
Um diese Aktion noch etwas zu beweihräuchern, wurde Schäfer-Gümbel über Twitter von Robert Basic interviewt. Wenn Sie jetzt fragen: Ja, was qualifiziert denn Robert Basic eigentlich dazu, Schäfer-Gümbel zu interviewen, ist das ganz einfach zu beantworten: Ungefähr das, was Schäfer-Gümbel qualifiziert, Ministerpräsident von Hessen zu werden oder das, was den Ex-Blogger Lobo qualifiziert, über andere Blogs zu richten: Der Glaube an deren Qualifikation. Unter Beweis gestellt wird das nicht. Das ist auch gar nicht vorgesehen. Fans in den eigenen Reihen gibt es schließlich genug:

Aber es dauert wohl noch einige Zeit, bis die ehemalige Volkspartei SPD lernt. Bis sie lernt, dass das Konzept, jemanden einfach zu bestimmen, im Scheinwerferlicht zu stehen, und ihm danach irgendwelche Trends auf den Hals zu drücken, nicht aussreicht, um Politik zu betreiben.
Barack Obama hat um Glaubwürdigkeit gekämpft, nicht um Trends. Trends stellten sich zwar sicherlich ein, aber erst nachdem Glaubwürdigkeit in gewissem Maße hergestellt war und weiterhin angestrebt wurde. Er hat sich eben nicht, wie die SPD, durch platte Formulierungen und Aufmerksamkeitsgeheische um die Glaubwürdigkeit gebracht. Das ist der große Unterschied zwischen erfolgreichen Originalen und ihren Coverversionen.
P.S.
Ganz putzig ist aber die Titanic, die, kaum hat Schäfer-Gümbel angekündigt in Saalburg zu sein, seinen Doppelgänger sagen lässt, er gebe jetzt dort eine Lokalrunde.
In den Vereinigten Staaten hält sich ja vehement der Spruch, eine Internetapplikation sei erst dann ein Erfolg, wenn sie von irgendwelchen Deutschen kopiert würde.
Auf seine Weise arbeitet T-Online nachhaltig am Erhalt dieser Meinung. Im deutschen Werbefernsehen war es ja schon ätzend genug, wie der Auftritt Paul Potts für die Werbung der eigenen Marke herhalten musste und niemand den Zusammenhang verstanden hat. Aber besser etwas erfolgreiches kopieren als etwas lächerliches selbst produzieren.
Im britischen Werbefernsehen verfolgt man genau dieselbe Methode und hängt sich nun an die sogenannten Flashmobs dran. Und wieder ist die Aussage doch sehr krampfig. Früher wurde einem doch durch Werbung suggeriert: “Wir haben da was, das musst du auch haben, das wird dir helfen.” T-Online scheint zu sagen: “Das, was du sowieso schon machst, ist so trendy, das finden wir toll. Sind wir darum nicht auch toll?”
Denen war ihr Robert T-Online wohl auch auf Dauer zu peinlich.
Having a baby is one of the strangest things that can happen to you. From one moment to the other you’re supposed to be a baby specialist when you turn into a father or a mother. And immediately your surrounded by baby specialists that criticize you or try to give useful hints to treat your baby right.
If that’s not the case for a second there are still your own parents that can tell you that they don’t see their grandchild often enough.
Despite these influences of people who think they know the science of babyalism you’re still responsible to find out how your own baby works.
Tony Jones has a baby. Actually his child is already 4 years old. Still he’s trying to find methods to calm his child down, whenever it goes wild. And as he finally got one working method he says:
Somehow this is a special TMItweet. This tweet definitely offers a TMI message, but can you locate it? It seems to be in one’s own head. What a strange thing. As if that kind of action happens all the time. Find out if there are people that don’t get the message!
Stan Angeloff aka @insaned wrote a text on the topic Can we have too much information?, which is for sure worth reading. I’m not with him in any detail, but it’s a well written text.
Verena Friederike Hasel hat im Tagesspiegel einen Patchwork-Artikel über Blogs veröffentlicht. Interessanterweise wurde sich auf den Artikel in der Blogosphäre kaum bezogen. Nur Spreeblick und Coffee&TV rümpften etwas ihr pekiertes Näschen.
Dabei ist der Artikel, wie ich finde, schön geschrieben. Und man sollte ihn auch als Patchwork-Artikel lesen. Sie versucht zwar auch einen generellen Ausblick über die Blogs und was sie noch lernen müssen zu geben, aber das klappt irgendwie nicht. Kann man auch ignorieren. Sie wirft einen sachlichen Blick auf Blogs, durch die Augen einer Leserin, die nun nicht über alle Maßen blogaffin ist. Dazu passt es nicht, die Position im Artikel zu wechseln und irgendwelche Wertigkeiten ins Spiel zu bringen. Hätte man auch nicht müssen. Aber egal.
Hasel kratzt aber an zwei Dingen, die ich ganz interessant finde. Einerseits, die von ihr abgelehnte “Bühne der Freiheit”, die Blogs darstellen – wer immer das auch behaupten mag. Andererseits die Frage, weswegen Blogs in Deutschland sich nicht so durchgesetzt haben.
Über Freiheit hatte ich es ja schon einmal. Hasel lässt ihren Gedanken aber verkümmern. Blogs seien keine “Bühne der Freiheit”, weil der Blog von Pax erst durch den Guardian gehypt werden musste. Und eine weitreichende Verbreitung von Blogs stünde entgegen, dass sie zuviel Information böten, als dass eine größere Anzahl von Lesern die Muße hätten, sie zu durchstöbern.
Es ist völlig unklar, weswegen Blogs nun keine “Bühne der Freiheit”, was immer damit gemeint sein soll, sind und ob beide nachfolgenden Gedanken dagegen sprächen. Damit meint man doch eine publizistische Unabhängigkeit. Gewährt im allergrundlegensten Fall durch kostenlose Bloganbieter. Zeitungen dürfen sich ja viel eher die Frage stellen, ob sie eher eine “Bühne der Freiheit” sind, wenn es sich heutzutage keine einzige Tageszeitung leisten kann, nicht über das Dschungelcamp zu berichten. Blogs können das. Ohne Probleme. Und ohne zu befürchten, dass man deswegen out werden würde. Die Blogs leisten sich genau die journalistische Freiheit, mit denen Zeitungen einst angefangen sind. Vielleicht sind Zeitungsmacher weniger über Blogs, sondern über den Verlust des eigenen früheren Status’ so sauer.
Der zweite interessante Gedanke Hasels dreht sich um die thematische Bedeutungslosigkeit deutscher Blogs. Diese Diskussion gibt es in anderen Ländern eben so. Immer wird der Vergleich mit Amerika angestrebt, dort seien Blogs viel tiefer verankert. Dort spielen aber auch Radiosendungen politisch eine bedeutsamere Rolle als in Deutschland. Niemand beschwert sich um die Bedeutungslosigkeit von WDR 4.
In der Tat sind die bekanntesten deutschen Blogs erschreckend seicht. Hasel unkt, dass könna damit zusammen hängen, dass bisher kein spektakulärer Coup gelandet worden sei, was damit zusammenhängen könnte, dass Deutsche wenig blogaffin seien. Auch kein sonderlich überzeugender Schluss. Blöd für die Zeitungen bleibt weiterhin, dass in Blogs die Gefahr lauert, dass sie an Niveau deutlich zulegen.
Ich denke eher, dass deutsche Zeitungen doch ziemlich gut sind. Was wirklich politisch relevant ist, wird von denen aufgegriffen und durch kluge Köpfe wiedergegeben. Die gegenseitige Konkurrenz spornt da auch an. Das ist doch gut. Deutschlandinterne Themen sind also quasi vergeben an Zeitungen, wenn die schon nicht einmal mehr ihre Pfoten von Popkulturscheiss wie dem Dschungelcamp lassen können.
Derzeit wären deutschlandexterne aber deutschlandrelevante Themen ein Freiplatz. Es gibt viele Krisengebiete, die in deutschen Zeitungen nicht unterkommen, weil die zuständigen Redakteuere meinen, sie hätten keinen Platz dafür.
Es ist schon sonderbar, dass deutsche Zeitungsleser derzeit besser über die Lage im Dschungelcamp informiert sind als über die Lage der Hutus und Tutsis. Und komme mir nun niemand mit, das eine sei doch nun Feuilleton und das andere der Politikteil. Wie zynisch möchten Sie werden? Statt Leuten bei der Zivilisation zu helfen, entzivilisiert man lieber zur Unterhaltung abgehalfterte Ex-Stars. Und die Zeitungen müssen darüber schreiben. Sie müssen es. Verstehen Sie? Sie müssen es:
TAZ, FAZ, Süddeutsche, Tagesspiegel, Welt, NOZ, Die ZEIT, Frankfurter Rundschau, Berliner Morgenpost, Rheinische Post, Hamburger Abendblatt, General Anzeiger Bonn, Neuß-Grevenbroicher Zeitung, Berliner Zeitung, Augsburger Allgemeine, Wetterauer Zeitung, tz, Mitteldeutsche Zeitung, Kölner Express und und und.
Dies scheint aber nur ein Virus zu sein, das deutsche Zeitungen anheimfällt. Die Neue Züricher Zeitung kann auch seit 3 Jahren ganz gut ohne.
Damit fällt aber auch das Argument der Unübersichtlichkeit von diversen Blogs, aus denen der User mühevoll seine Informationen heraussuchen muss. In Zeitungen muss er mittlerweile genauso filtern, um neben Dschungelcamp-artigen Berichten und Werbung das Interessante zu finden.



